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Schweden
·
Stockholms län
·
Sankt Anna skärgård

Biskopsoen Koxviken

Smaragdgrüner Naturhafen Koxviken Biskopsön

Einleitung

Nach einem langen Schlag über die offene Mysingen zieht sich das Inselgewirr nördlich von Ornö immer weiter auseinander. Plötzlich liegt vor dem Bug eine fast kreisrunde Bucht, deren Wasser im Abendlicht smaragdgrün schimmert: Koxviken an der Nordseite von Biskopsön. Glatt geschliffene, lachsrosa Granitplatten fallen wie Puzzleteile in die Tiefe, Kiefern duften harzig und zwischen den Stämmen äsen drei cremefarbene Dovhjortkälber – halbwilde Nachfahren eines Jagdbestands aus den 1920er-Jahren. Kein Motorenbrummen, kein Mastklappern, nur Brandung von draußen und das rhythmische Klopfen eines Buntspechts. Genau so hatte ich mir einen Naturhafen in der Stockholmer „yttre skärgård“ erträumt: frei, still und doch geborgen.
Ruhiges Küstenpanorama: glattes Wasser, kleine bewaldete Felsinsel links, ferner Horizont und leichter, wolkiger Himmel

Biskopsön: Gut geschützte Naturbucht mit Anspruch

Biskopsön liegt gut 20 Seemeilen südöstlich von Sandhamn; Position Koxviken: 59 °06,2′ N 18 °43,3′ E. Von Westen folgt man dem befeuerten Hauptstråk Richtung Landsort bis zur Kardinal „Finnskär NO“. Dort wendet man nach Südost und hält sich zwischen Kastön und Svärtskär hindurch – das Echolot fällt nie unter 7 m. Von Osten (Huvudskär) steuert man zunächst auf die auffällige Sandbank „Koxgrundet“, lässt sie an Stb und peilt dann den mittigen Einschnitt zwischen zwei Granitzungen. Die Bucht verengt sich rasch; direkt hinter den beiden Felsnasen fällt die Tiefe von 15 m auf 4–6 m. Weißer Kurs­pegel oder Tonnen gibt es nicht – bei sonnigem Wetter erkennt man jedoch deutlich das hellere Wasser über den Sandflecken, zwischen denen grünbraune Seegrasfelder liegen. Bei schlechtem Licht helfen Handpeilungen auf die hoch aufragenden Kiefernspitzen backbords. Nachtansteuerung ist heikel; die umliegenden Schären sind unbeleuchtet.

Geschützte Granitbucht mit ruhigem Liegekomfort

Koxviken ist fast rundgeschlossen, öffnet sich nur nach Nordwest. Grund: fester Sand mit dünner Seegrasdecke in der Mitte, blanker Granit / Geröll in Ufernähe. Ein Delta oder Rocna hält nach einem halben Meter Kette – Notfallsicherung mit Landleine an Öse oder Baum. Tiefen: 4–7 m im inneren Pool (Ankerradius 25 m), 7–10 m weiter draußen. Schutz: Hervorragend bei West-, Süd- und Ostwinden; bei nördlichen Starkbrisen kann Böenschlag in die Öffnung laufen. Einen Nordost-Sturm dämpfen vorgelagerte Schären, doch kurzer Kabbel ist spürbar. Schwell: Von der Ostsee dringt keinerlei Dünung herein – man liegt selbst bei 30 kn draußen wie im Teich. Swedisches Standard-Manöver: Buganker ausbringen, Heck sanft an die Polierte Granitwand bringen und zwei lange Heckleinen über die Felsklammern legen; Gummischlauch als Abriebschutz nicht vergessen.

Ruhiger See bei Sonnenuntergang, dunkle Baumreihe spiegelt sich im Wasser, Segelboot liegt rechts im Vordergrund.
Karger Felsen mit Flechten am Meer, dahinter blaues Wasser mit kleinen Inseln und klarer Himmel

Naturbelassene Inselidylle mit minimaler Infrastruktur

Anlanden funktioniert an mehreren flachen Granitplatten; bei Hochsommer­wasserstand kann man das Beiboot sogar auf den Stein ziehen. Infrastruktur ist bewusst minimal: Zwei Trocken­toiletten und eine Sortierstation für Müll (Skärgårdsstiftelsen) liegen 150 m landeinwärts. Kein Trinkwasser, Strom oder Shop – alles muss mitgebracht und eigener Abfall wieder mitgenommen werden (außer Restmüll im Sammelbehälter). Handyempfang (4G) ist dank freier Ostsee-Sicht stabil; in der Talsohle hinter dem Strand kann er kurz wegbrechen.

Wildromantisches Naturreservat mit Insel-Flair erleben

Die gesamte Inselgruppe ist seit 2019 Naturreservat. Flora: Kiefern, vereinzelte knorrige Wacholder, Teppiche aus Preiselbeere und Heidekraut; auf den feuchten Senken findet man Wollgras und Sumpfcalla. Fauna: Etwa fünfzig halbtame Dovhjorte stapfen zwischen den Zelten, Seeadler ziehen täglich über die Bucht, und in der Dämmerung schnorcheln Minkotter (Nerz) nahe der Felskante. Unterwasser: Sichtweiten bis 8 m bei Nordwind; Seegraswiesen mit Dreiecksmuscheln, gelegentlich Dorsch– oder Hecht-Jugend. Perfekt für einen kurzen Freitauchgang. Wandern: Ein markierter Pfad (orange Punkte) führt in 30 min über Blockfelder und Heide ins Kalott¬land am Südkap – fantastische Weitsicht bis Landsort-fyr. Bei Schlechtwetter ist die überdachte Grillplats der Skärgårdsstiftelsen Gold wert: Rost, Holzlager und zwei Bänke bieten Schutz; Brennholz sollte man aber fair teilen.

Segel- und Motorboote ankern in ruhiger Schärenbucht; Waldküste und pastellfarbener Sonnenuntergangshimmel.
Drei Rentiere grasen auf grüner Wiese am Ufer, dahinter Bootsanleger und rotes Holzhäuschen am Wasser.

Ruhige Naturidylle auf schwedischer Insel

Koxviken auf Biskopsön ist das, was man im Logbuch später als „magisches Ankertagebuch“ markiert: ruhige Nacht, Spiegelwasser, Hirschsilhouetten im Morgennebel – und null Smartphone-Stress. Ideal für Crews, die nach einem harten Ostseeschlag absolute Stille suchen, Kindern unvergessliche Tier­begegnungen zeigen möchten, oder einfach ein Outdoor-Wochenende mit Lagerfeuer und Felsbad kombinieren wollen. Weniger geeignet ist der Platz für Tiefgänger über 2,5 m (kommt man hinein, liegt aber auf kurzem Fall) oder Yachten mit hohem Energiebedarf – Akkus sollte man vor Ankunft voll haben. Ich lege nach zwei Tagen widerwillig ab: Heckleinen lösen, Anker bricht leise aus dem Sand, die spiegelnde Wasseroberfläche kräuselt sich erst weit draußen. Hinter mir verschwindet das „kleine, verankerte Stück Paradies“, wie Strindberg einst schrieb – und ich weiß schon jetzt, dass Koxviken mich wiedersehen wird.

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