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Bahamas
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Exuma
·
Shroud Cay

Shroud Cay

Shroud Cay: Farben und Mangroven

Einleitung

Die Exumas geizen nicht mit Postkartenmotiven, doch Shroud Cay schlägt selbst hier alle Farbregister: Türkis, Smaragd, Opal und – sobald die Sonne tiefer sinkt – flüssiges Gold. Nach einem kurzen Am-Wind-Schlag vom Warderick-Wells-Cut kommt das flache Mangroven­archipel wie aus dem Wasser gepflückt zum Vorschein. An Steuerbord zerpflückt der Atlantik noch die Außenbank, an Backbord öffnet sich eine von Sandbänken umspielte Lagune. Wir greifen uns eine der weißen Park­bojen in der West-Mooring­line, werfen einen Blick auf den Echolot – 4,2 m über pudrigem Sand – und lassen das Boot langsam in den leichten Tidenstrom einpendeln. Kaum ist die Leine durch den Ring, schaltet das Bord­gefühl von „Segeln“ auf „Wildnis“: Windrascheln im Mangroven­dickicht, das Knacken von Seepocken am Rumpf und ab und zu das sanfte Aufatmen eines neugierigen Grünen Meeresschildkröters.

Merkmale

Hier findest Du die Bedingungen, die Du am Ankerplatz Shroud Cay vorfinden wirst

Ankergrund

An dem Ankerplatz Shroud Cay findest Du folgende Arten von Ankergründen

Türkisfarbenes Wasser, einsame Sandbucht mit Schlauchboot und drei Menschen, bewaldete Felsen unter blauem Himmel

Shroud Cay: Anspruchsvolle Ansteuerung, geschützte Moorings

Shroud Cay liegt etwa 10 Seemeilen südlich von Norman’s Cay bei 24° 32,5′ N / 76° 47,6′ W. Die sicherste Zufahrt ist von Westen über die Exuma Bank. Approach-Wegpunkte: „SH-W1“ (15 m Bank­tiefe) und „SH-W2“ (8 m), dann Kurs 095 ° auf die Mooring­linie. Tiefe: 3 – 5 m in der Zufahrt, aber mehrere Korallenköpfe; Sonneneinstrahlung auf die Schulter, Ausguck im Bugkorb ist Pflicht. Markanten: Ein einzelner Kokospalmen­busch auf einem Mini-Cay zeigt die Mitte der Bucht. Bei Nachtansteuerung nicht empfehlenswert – weder Befeuerung noch AIS-Targets weisen den Weg, und die Sandrippen wandern mit jeder Winter­front ein Stück. Park-Bojen: 15 Moorings für Boote < 60 ft, Stand 2025: 40 US-$ / Nacht via Park-Ranger (VHF 09). Bei Nordfronten können Schwellfinger hereinschlüpfen; in dem Fall die südlichsten Bojen wählen, dort bricht der Sandspit die Welle.

Sicheres Mooring-Feld im sensiblen Naturparadies

Anchoring ist im Exuma Cays Land & Sea Park nur in ausgewiesenen Sand­feldern gestattet; in der West­lagune von Shroud Cay verbietet die Parkverwaltung das freie Fallenlassen – zu empfindlich sind Seegras und Korallen. Die Moorings sind neu (2024), jede Boje sitzt auf Betonpilz und verzinkter Kette. Bei Nordost-Passat liegt man ruhig wie auf einem Dorfteich; dreht der Wind südlich, zieht eine leichte Propellerwelle vom offenen Bank­wasser durch – lange Springs zwischen Mooringleine und Bugklampe dämpfen das Rucken. Tidenhub liegt bei knapp einem Meter, doch der Springstrom erreicht 2 kn: Wer schnorcheln will, steigt bei Slack-High ins Wasser und kehrt bei Slack-Low zurück.

Türkisblaues Meer, weißer Sandstrand und üppige Palmen unter strahlend blauem Himmel mit vereinzelten Wolken
Türkisfarbene Lagune mit klarem Wasser, hellem Sandstrand links und zerklüfteten Felsen vorn unter blauem Himmel

Unberührte Mangroven-Lagune auf Shroud Cay

Versorgung = Null. Shroud Cay ist reines Wildnis­gebiet; die Ranger­hütte dient ausschließlich der Kontrolle. Trinkwasser, Diesel, Gas, Müll – alles muss an Bord bleiben. Dinghys landen am nördlichen Ende der Lagune auf einem kleinen Sandzipfel; dort beginnt der berühmte Mangrove-Creek. Dinghy-Route: 1,5 sm serpentinen­artig durch smaragdgrüne Kanäle bis zur Atlantik-Strandseite. Bei Flut lässt man sich mit dem Strom treiben, bei Ebbe geht’s gemächlich zurück. Außenborder max. 3 kn, Welle vermeiden – junge Ammenhaie ruhen zwischen den Wurzeln. Picknick­platz: Am End­strand stehen zwei Holztische unter Seetrauben – first-come, first-served. Kein Schatten refugium sonst. Müllbeutel = Mitschlepppflicht. Pump-out nur in Staniel Cay oder Highborne Cay.

Mangrovenparadies mit Schnorchelspots und Traumstränden

Shroud Cay ist eigentlich ein Ring aus Dutzenden Kalkinseln, zwischen denen sich Mangroven­flüsse wie Venen ziehen. Flora Rote, Schwarze und Weiße Mangrove bilden ein dschungel­artiges Dach; dazwischen wachsen Seetrauben, Jamaica Dogwood und dichtbelaubte Buttonwoods. Im Frühjahr verströmen Silberpalmen am Südufer einen honig­süßen Duft. Fauna Unter Wasser: Adlerrochen gleiten durch das türkisfarbene Fahrwasser, Gelbmaul-Schnapper huschen unter Korallen­überhängen. Zwischen den Sandrippen hocken Pistolenkrebse, deren Knall man selbst an Deck hört. Im Creek: Baby-Schildkröten, Ammenhaie und gelegentlich ein neugieriger Knochenfisch. Vögel: Fischadler, Silberreiher, Pelikane – und, mit Glück, der scheue Bahama-Woodstar-Kolibri beim Nektarschlürfen an Strandstechginster. Strände & Trails Am Atlantik wartet der „Washerwoman’s Beach“ – blendend weiß, mit einer tropfenden Blowhole-Höhle und einer mächtigen Düne, auf deren Rücken das stillgelegte Camp Driftwood thront: ein verfallener Aussichtscamp der CIA-Ära, von Fahrtenseglern mit angespültem Treibholz verhübscht. Bei Mittel­wasser färbt sich die Lagune dahinter smaragdgrün, und man schwimmt wie in einem azurblauen Infinity-Pool. Schnorchel-Highlights Thunderball-like Cave am Nord­riff – winzige Overhangs voller Orange Cup Corals. Coral Garden südlich der Moorings – 3 – 5 m tief, perfekte Anfänger-Arena.

Pfad durch grüne Dünen führt zu weißem Sandstrand, türkisfarbenem Meer und blauem Himmel mit lockeren Wolken.
Klares türkisfarbenes Meer; ein angebundenes Schlauchboot treibt, ferne flache Inseln unter blauem Himmel.

Natürliches Wasserparadies im Exuma-Nationalpark

Pro Postkarten­kulisse mit Natur-Spa-Feeling: Mangroven-Creek als Lazy-River, Atlantikstrand als Freibad. Sichere, gepflegte Moorings – kein Ankerstress, Null Schaden am Seegras. Spot für alle Sinne – nachts Meeresleuchten, tags kristallklarer Tidenstrom, dazu Fischadler-Rufe als Soundtrack. Kontra Keine Versorgung, kein Müllservice, kein Wasser – autark planen! Nordfronten können Dünung in die Bucht schicken; Notausweich wäre Norman’s Cay. Strenges Park-Regime: keine Haustiere, kein Speerfischen, Drohnen nur mit Permit. Für wen geeignet? Natur­romantiker auf Exuma-Durchreise, die eine Nacht in absolut klarem Wasser genießen wollen. Familien­crews – Creek-Safari, Stranddünen, sichere Schnorchel­tiefe. Blauwasser-Segler, die Ankerketten­schonung und Schildkröten­garantie dem Bar-Hopping vorziehen. Ich verließ Shroud Cay mit fast leeren Frisch­wasser­tanks, aber voller Speicherkarte: türkisfarbener Creek, kolibrischneller Rochen, Pink-Sunset auf der Düne. Logbucheintrag: „Shroud Cay – der gläserne Garten der Exumas.“

Informationen zum Liegeplatz

Hier findest Du die verfügbaren Informationen über den Ankerplatz Shroud Cay

12

Anzahl von Bojen

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