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Husoy

Raues Træna-Archipel vor Polarkreis

Einleitung

Schon aus 15 Seemeilen Entfernung ist der Træna-Archipel unverwechselbar: zackige Granitkuppen steigen wie der Rücken eines schlafenden Drachen aus dem Nordmeer, und unter der Wolkenkante blinken winzige, rot-weiße Häuser. Auf der letzten Meile zwischen den Schären taucht schließlich Husøy auf – größtes, aber immer noch hand­tuchkleines Eiland der Gemeinde Træna. Der Gäste­steg liegt südlich des Fischerei­kais. Beim Einlaufen sieht man zuerst Lachs­käfige, dann die kantigen Silhouetten von Trockengestellen, bevor grün-blaue Wasser­flächen hinter einem schmalen Felsriegel plötzlich Platz für ein überraschend geräumiges Hafen­becken machen. Der erste Eindruck: rauer Fischer­hafen, dem ein Hauch Expeditions­romantik anhaftet – hier draußen, 33 sm vor der Helgeland­küste auf Höhe des Polarkreises, fühlt sich jeder Landgang ein bisschen wie Ankommen am Ende der Welt an.
Kleiner nordischer Hafen mit gelben Lagerhäusern, Fischerbooten und weißen Häusern vor grünen, wolkenverhangenen Bergen.

Navigieren durch Schärenlabyrinth bei Husøy

Auf der Seekarte wirkt der Weg zwischen den vorgelagerten Schären wie ein Labyrinth, tatsächlich ist er aber gut betonnt: Von Westen führt die „Husøy-leden“ zwischen den Leuchttonnen Træna NV (Fl.R) und Træna SV (Fl.G) hindurch. Danach folgt man der grün-roten Stakett-Linie, die sich in einem tiefen Schlauch (≥ 6 m) bis fast an den Fähr­kai heranzieht. Erst unmittelbar vor Husøy knickt die Rinne nach Steuerbord in einen kaum sichtbaren Einschnitt; bei ablandigem Licht hat man das Gefühl, direkt auf eine Felswand zuzulaufen – keine Sorge, die Durchfahrt verbreitert sich auf gut 20 m. Die Tidenamplitude beträgt in dieser Region selten mehr als 1 m; Strom setzt meist schwach nach Ost. Wer nachts anläuft, hat nur spärliche Ufer­beleuchtung – besser Tageslicht oder klaren Polar­sommer wählen.

Geschützter Hafen für flache Yachten

Das Hafenbecken ist L-förmig und im Winter von schwimmenden Eiswänden geschützt. Für Yachten gibt es einen einzigen Schwimm­ponton (Beton, Fingers ohne Dalben). Laut Karte liegen dort nur 1,4 – 1,6 m bei mittlerem Niedrig­wasser – Tiefgänger > 1,60 m riskieren Grund­berührung. Direkt neben dem Ponton zieht sich eine hohe Holz-Spundwand entlang, in der Tau- und Rohrleitungen hängen; Festmachen dort ist unklug. Wer mehr Tiefgang braucht, ankert in der breiteren Zufahrt vor der Einmündung (bis 7 m, Schlick über Sand, guter Halt) und verholt mit Heckleine an den Außen­kai. Gegen Wind aus Süd- bis Nordwest ist der Hafen perfekt abgeschattet; bei starkem Ost kann leichter Schwell in die Zufahrt laufen, der aber an der Mole bricht.

Mehrere bunt gestrichene Fischerboote im ruhigen Fjord, spiegelndes Wasser, grüne Berge und weiße Holzhäuser dahinter
Steg mit roter Boje an ruhigem Fjord; Berge, Fischerdorf und teils bewölkter Himmel spiegeln sich im Wasser.

Praktische Hafentipps für Torsholmen

Strom- und Wasser­anschlüsse befinden sich auf dem Ponton, funktionieren aber nur in der Sommersaison (Mai–Sept.). Sanitär: Ein rotes Service­häuschen mit Dusche und WC steht zehn Geh­minuten entfernt am Torsholmen-Kai, dem zweiten Gäste­steg (hier ebenfalls 1,4 m Tiefe). Der Schlüssel dazu hängt im Briefkasten des Hafen­büros – Selbstbedienung nach norwegischer Vertrauens­art. Liegegeld (2025): 200 NOK pauschal, bar in ein Kässchen oder per Vipps bezahlen. Diesel & Benzin: keine Zapf­stelle; Kanister an der Fähr­pier, falls der Fischtrawler gerade bunkert. Supermarkt: „Joker Træna“ (300 m) ist Lebens­mittel­laden, Baumarkt und Boots­zubehör zugleich – vom Dicht­mittel bis zum Leinen­schäkel alles da. Der Laden öffnet Mo–Sa, schließt aber pünktlich mit der letzten Fähre. Entsorgung: Hausmüll­container am Kai, kein Pump-out. Handy­empfang (Telenor 4G) ist stabil, Wi-Fi gibt es kostenlos im Gemein­dehaus gegenüber der Kirche.

Trænaxe: Inselparadies mit Nordsee-Blick

Træna besteht aus fast 500 Inseln, Schären und Felsen; Husøy selbst misst kaum einen Kilometer im Durchmesser. Eine Insel­runde dauert zu Fuß keine dreißig Minuten – länger, wenn man an jeder Foto­kulisse Halt macht: grasende Rentier­schafe, verwaiste Bunker aus dem Kalten Krieg, farben­frohe Street-Art-Installationen des Træna-Music-Festivals. Das Highlight ist jedoch die Nachbarinsel Sanna (1 sm westlich, kostenloser Wasser-Taxi-Shuttle im Sommer): Dort ragt der 338 m hohe Granitkegel Trænstaven wie ein Nordsee-Matterhorn empor. Wer die zwei Stunden Aufstieg wagt, wird mit einem 360°-Blick über Helgeland belohnt: Bei klarem Wetter reicht das Panorama von Lovund bis zu den Lofoten. In der Kirkhelleren-Höhle – Kathedrale aus Fels, 40 m hoch – finden im Juli Open-Air-Konzerte statt. Unter Wasser herrschen Atlantik­bedingungen: Temperaturen selten über 10 °C, Sichtweiten 5–15 m. Kelpwälder, Königskrabben und mit Glück ein Schweinswal vor der Hafeneinfahrt lohnen den Trocki.

Kleine Fischerboote liegen im klaren Hafen, dahinter grüne Berge mit Gipfeln, alles unter wolkenlosem, strahlend blauem Himmel.
Schneebedeckte Fjordberge steigen steil aus dunklem Wasser; im Vordergrund moosige Tundra mit braunen Flecken.

Husøy: Naturparadies für Abenteuersegler

Husøy ist kein Komfort­hafen – Tiefgang knapp, Service minimal. Aber genau das macht seinen Reiz: Man tauscht Landstrom und Waschsalon gegen endlose Nord­himmel, Seeadler und ein Gemeinschafts­gefühl, das nur entlegene Inseln erzeugen. Geeignet für Schiffe mit < 1,6 m Tiefgang oder Crews, die vor dem Ponton ankernd auf das Dinghy ausweichen. Natur- und Berg­fans, die Træna erklimmen, Paddeln oder Kelp-Schnorcheln wollen. Reviersprung zwischen Helgeland­küste und Lofoten, wenn das Wetter eine kurze Atlantik­passage erlaubt. Weniger ideal Deep-Draft-Yachten und Crews mit Diesel- oder Pump-out-Bedarf. Langlieger, die WLAN, Ersatzteil-Shops oder Pub-Nights suchen (es gibt genau eine Bar, Öffnungs­tage Donnerstag–Samstag). Logbuch-Schluss „23:47 Uhr, Juli. Die Sonne taucht nur kurz hinter Sanna ab, färbt den Himmel lachsrosa und kehrt als Mitternachts­glut zurück. Ein Hafenmeister gibt es hier nicht, nur das Summen der Wind­generatoren, das Kreischen der Dreizehen­möwen und den Duft von Trocken­fisch, der von den Holzgestellen weht. Husøy – klein, karg, unvergesslich.“

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