Sicheres Luxus-Marina-Tor der Exumas
Highbourne liegt am nördlichen Tor der Exumas (24 °42,6 N / 76 °49,6 W). Von Norden folgt man der tiefen, kardinalbetonnten Northwest-Channel-Route bis etwa 0,8 sm westlich der Insel und peilt dann 100 ° auf das markante, V-förmige Doppelmolen-Portal der Marina. Kanaltiefe: laut neuen Lotungen 15 ft / 4,5 m MLW bis zum Schlepphaken im Innenbecken; Docktiefe ca. 8–9 ft MLW . Funk: „Highbourne Cay Marina“ auf VHF 71. Anlaufen erst nach Freigabe, weil häufig 50-Meter-Yachten manövrieren. Tag/Nacht: Einziehbare Leitlichter markieren die Mittellinie; bei Dunkelheit besser einlaufen, wenn das achterliche Streulicht der Luxusvillen nicht blendet. Gefahren: Flachriffe beidseits des Kanals, vor allem westlich. Gute Sonne oder Plotter-Tracks sind Pflicht.
Marina mit klarem Wasser und Starkwindschutz
Marina: 750-ft-Steg mit 72 Slips, feste Betonpontoons, 24-h-Sicherheitsdienst. Wind aus allen Quadranten gebrochen, nur bei steifem Nordschub setzt leichter Schwell in das Außenbecken. Strom 30/50/100 A, Druckwasser von der eigenen RO-Anlage. Ankerfeld: Westlich der Insel, nördlich der Sandspit. 3–5 m Sand mit Muschelbeimengung – exzellente Haltequalität, aber völlig offen für Nord- und Westwellen. Bei Fronten rollt es heftig; dann lieber in die Marina verholen. Das Wasser ist so klar, dass man den Anker aus 6 m Tiefe noch glänzen sieht – großartig zum Freediven und für einen Kontrollblick.
Umfassende Marina-Versorgung mit Insel-Charme
Treibstoff & Wasser – Diesel und bleifreies Gas am Tanksteg; Preisniveau Bahamas-typisch hoch, aber hervorragende Durchsatzrate und polierte Filter. RO-Wasser (0,50 $ / Gal) am Finger. Versorgung – Mini-Supermarkt Pink Pearl führt alles von frischem Gemüse (Flugware) bis Bootspolitur; Brot wird morgens in der Inselbäckerei gebacken. Gas-Tausch, Eis, Propeller-Taucher und Nähservice für Segel in 24 h verfügbar. Entsorgung – Mülltrennung direkt am Dock (10 $ pro Sack). Altöl und Batterien nimmt die Werftplattform außerhalb der Gästezone. Extras – WLAN (kämpft bei Starkwind), Laundry, Fitness Container. Das Restaurant Xuma gilt als eines der besten in den Exumas und ist schon vom Ankerfeld aus eine Dinner-Verführung.
Vielfältige Cay mit Traumstränden und Mangroven
Die Cay ist nur 3 km lang, doch landschaftlich vielfältig: drei Traumstrände, eine Klippenterrasse oberhalb des Nordstrandes mit 360-Grad-Panorama und ein ausgedehntes Mangrovenlabyrinth. Unterwasserwelt: Vor der Marina tummeln sich abends Ammenhaie, Stachelrochen und neugierige Tarpons. Schnorchelhöhepunkte sind das Octopus Garden Reef südlich des Dinghy-Docks und das Horseshoe-Riff im Osten (1 sm). Ausflüge: Per Tender 2 sm nordwärts zu den Leguanen von Allan’s Cay oder 5 sm südwärts zum Sandstrand von Norman’s Cay mit seiner Flugzeug-Wrack-Schnorchelstelle. VHF-marinabetreuter Shuttle gegen Gebühr. Flora & Fauna: Auf der Insel wachsen Kissenkaktus, Mahagoni und Kokospalmen; wilde Bahamas-Tauben und graue Nachtfalken teilen sich den Himmel.
Highbourne Cay: Exumas’ komfortable Yacht-Oase
Highbourne Cay ist die Yacht-Oase der nördlichen Exumas: Pluspunkte Tiefwasser-Zufahrt und tadellos geschützte Marina – ein Segen bei Winddrehung. Versorgermix, der von Dieselfilter bis Espresso nichts vermissen lässt. Traumstrände und Schnorchelreviere in Dinghy-Entfernung. Minuspunkte Preisniveau „Superyacht ready“ – Slip ab 5,25 $ / ft und Diesel über Landpreis. Ankerfeld nur bei Ostlage bequem; bei Fronten kein Schlaf. WLAN und Mobilfunk schwanken, wenn die Insel voll belegt ist. Für wen geeignet? Blauwassercrews, die nach einem rauen Golfstromritt oder weiten Ozeanpassagen ein Rundum-Service-Reset brauchen; Charterfamilien auf der Suche nach Bilderbuchstränden; Superyacht-Flotten für Crew-Change. Weniger für Low-Budget-Segler oder Puristen, die absolute Ruhe jenseits von Generatoren suchen. Ich selbst kam nach fünf Nächten vor Anker im Exuma-Cut – Salzkruste auf den Wanten und leere Dieselkanister. Drei Tage später war der Tank voll, das Rigg gespült und ich saß barfuß im Xuma, während der Sonnenuntergang den Sand rosa färbte. In der Dämmerung zogen Ammenhaie ihre Kreise unter dem Steglicht, und ich verstand, warum Highbourne von vielen Skippern „die Startseite der Exumas“ genannt wird: eine perfekte Mischung aus karibischer Postkartenszene und professionellem Yachtsupport.
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