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Dänemark
·
Region Syddanmark
·
Kerteminde Kommune

Kerteminde

Abgelegenes Huvudskär im Schärenmeer

Einleitung

Die letzten Seemeilen durch die äußere Stockholmer Schärenwelt wirken wie Segeln über eine steinerne Mondlandschaft: kahle Felsen, silbergraues Wasser, keine Bäume. Dann fällt plötzlich eine kleine Häusergruppe ins Auge – rote Lotsen­hütten, ein weißer Leuchtturm mit schwarzem Gürtel – und davor eine S-förmige Bucht mit glatt gewaschenen Granitflanken. Das ist Huvudskär, genauer gesagt die Fladenbucht südlich von Ålandsskär. Beim Aufstoppen riecht es nach Tang und frisch gespültem Granit, über den Klippen pfeift der Wind in steppender Tonlage, und in der Ferne brummt nur das tiefe Grollen des offenen Baltischen Meers. Schon nach den ersten Fender­stößen ist klar: Hier draußen endet die Zivilisation und beginnt das echte Inselleben.

Services und Ausstattung

Hier findest Du die verfügbaren Informationen über den Hafen Kerteminde

Breiter, heller Strand mit wenigen Spaziergängern, rechts ruhiges türkisblaues Meer, im Hintergrund Dorf mit roten Dächern

Navigationshinweise für Huvudskärs Archipel

Das Archipel liegt rund 15 sm südöstlich von Dalarö; die befeuerte Schifffahrts­rinne „Nämdöfjärden–Huvudskär“ führt bis zur grünen Stängsel­tonne Hsk 10. Von dort peilt man 120 ° auf den Leuchtturm (Iso W 8 s) und dreht, sobald der Turm deckungs­gleich mit dem roten Lotsenhaus fällt, nach Süd auf die Einfahrt der Fladenbucht. Die schmale S-Kurve zwischen Ålandsskär (W) und Lökskär (O) ist frei von Steinen, doch an sonnigen Tagen spiegelt das Wasser; Polaroid­brille und Bugposten helfen. Tiefgang: 4 m in der Rinne, 3–4 m im inneren Becken; direkt unter den Klippen steigt der Granit abrupt hoch. Besonderheiten: Nachts fehlt jede Befeuerung außer dem Turm – Einlaufen nur bei Sicht. Bei Südost > 20 kn schiebt der Wind ordentlich Strom quer in die Einfahrt, dann Motoren in Bereitschaft halten.

Perfektes Ankern in Fladenbucht

Die klassische Methode ist das Schärenpakt: Heckanker in 6–8 m feinem Sand/Kies fallen lassen, Bug an eine stabile Felsöse oder eigene Bolzenspitzen ausbringen. Der Grund hält ausgezeichnet, die Felsen sind rund und algenfrei. Schutz besteht perfekt von NW bis O; offene Sektoren nach S–SW lassen bei aufziehendem Tiefdruck langen Schwell herein – dann verholt man zur nordöstlichen Mini­bucht am Lotsen­steg oder notfalls nach Bredskär. In Hochsommer­wochenenden passen knapp 25 Boote in die Fladenbucht; wer spät kommt, muss improvisieren oder auf Gegen­überliegende Skär ausweichen.

Zwei Segelboote liegen am Holzsteg im sonnigen Yachthafen, Masten reihen sich vor blauem Himmel.
Holzsteg mit Pollern am ruhigen Fluss, gegenüber rote Dachhäuser; Brücke und blauer Himmel im Abendlicht.

Abgeschiedene Ankerbucht ohne Versorgungsstellen

Der Fels steigt fast überall senkrecht aus dem Wasser; nur am Südost­ende der Bucht liegt eine kleine Kiesrampe fürs Dinghy. Trinkwasser, Strom oder Mülltonnen gibt es nicht. Frischwasser muss komplett an Bord sein; Tagesgäste des Lotsen­stations­vereins dürfen in Notfällen am Regen­wasser­tank zapfen – freundliche Nachfrage vorausgesetzt. Müll nimmt man mit zurück; die Schärenstiftung kontrolliert und verhängt bei Wildentsorgung empfindliche Bußgelder. Gas und Diesel: nächster Service in Dalarö (15 sm) oder Utö (13 sm).

Huvudskär: Naturparadies der Schäreninseln

Huvudskär ist Naturreservat mit über 200 Felsen und Inseln. Vegetation? Dünne Moosflecken, Kråkris-Heide, einzelne geduckte Wacholder und in Senken kleine Moore, in denen im Juni weißes Wollgras leuchtet . Der Vogel­bestand ist bemerkenswert: Eider, Tordmule, Tobisgrissla und im Spätsommer durchziehende Sturmschwalben. Mit etwas Glück segelt der Seeadler über die Inselkämme. Unter Wasser herrschen 4–6 m Sicht, Tangwälder und Granitblöcke mit Guanobewuchs; Seesterne, Butterfische und in Felsspalten versteckte Taschen­krebse sind Standard. Ein Pfad führt von der Anlegebucht hinauf zur ehemaligen Lotsenstation und weiter zum Leuchtturm von 1931. Infotafeln erzählen, wie Lotsen einst in Sturm und Eiseskälte auf Mastkörben Ausschau hielten, um Handels­segler sicher durch die Schären zu geleiten. Im alten Schmuggler­keller der „Mässen“ kann man bei Sturm Schutz suchen; Bänke, Holzofen und einfache Stockbetten stehen offen – „alle tar med, alla tar hem“ lautet die Inselfaustregel.

Hafenkanal bei Sonne; vorne Rettungsring am Steg, links und rechts liegen mehrere Boote vor roten Dachhäusern.
Langer Holzsteg führt übers ruhige, blau schimmernde Meer zu einem festgemachten Segelboot unter wolkenlosem Himmel.

Huvudskär: Naturparadies ohne Infrastruktur

Huvudskär ist kein Komfort­ankerplatz, sondern ein Schärenerlebnis für Selbstversorger: Pluspunkte Sichere Sandanker & Granitösen, grandiose Kulisse, Null Lichtsmog – Sternbilder bis zum Horizont. Lebendige Geschichte: Leuchtturm, Lotsenhaus, Schmuggler­keller. Reicher Vogel- und Meeresfaunabestand; Tauchen mit Schnorchel fühlt sich wie ein Aquarium ohne Glas an. Minuspunkte Keine Infrastruktur, Null Handy­empfang; Funkgerät bleibt einzige Wetterquelle. Bei Südwest­lage oder Gewitter­front rasch ungemütlich, Ausweich­bucht begrenzt. In Juli-Wochenenden voller als mancher Gästehafen; wer Einsamkeit sucht, kommt unter der Woche. Empfehlenswert für Crews, die autonome Bordtechnik, einen soliden Heckanker und Lust auf Schärenklettern besitzen. Ungeeignet für Tiefgänger über 2,2 m oder Komfortsegler, die abends gern an der Marina­­bar sitzen. Ich persönlich habe hier zwei Nächte bei Ostwind verbracht: morgens Kaffee mit Blick auf glänzende Granitkuppen, mittags einen Tauchschnorchel mit neugierigen Seespinnen, abends Linsen­eintopf im Vorglanz des Leuchtturms. Als in der zweiten Nacht das Nordlicht zart über dem Horizont tanzte, hielt der Anker, als wäre er verschweißt, und ich wusste: Deshalb segelt man in die äußeren Schären – um das fragile Band zwischen Mensch und blankem Granit zu spüren.

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