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Mecklenburg-Vorpommern
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Rügen

Schaprode

Schaprode: Boddenhafen mit Charakter

Einleitung

Als sich der Schaproder Bodden kurz vor Sonnenuntergang in Pastellfarben legt, gleitet mein Kiel fast lautlos durch das schmale Fahrwasser. Hinter dem weißen Fährschiff, das gerade nach Hiddensee ablegt, erscheinen Reetdächer, ein hölzerner Glockenturm und ein langer Schwimmsteg, an dem sich Angelkutter mit Charteryachten mischen. Vom Ufer duftet es nach frisch geräuchertem Barsch, und irgendwo klappert eine Pumpe auf einem Fischkasten. Schon beim Festmachen spürt man: Schaprode ist kein Hochglanz-Resort, sondern ein lebendiger Boddenhafen, in dem sich Berufsfischer, Fährkapitäne und Fahrtensegler den Kai teilen.

Services und Ausstattung

Hier findest Du die verfügbaren Informationen über den Hafen Schaprode

Holzsteg entlang ruhigem Hafen; zahlreiche Segel- und Motorboote spiegeln sich im klaren Wasser unter blauem Himmel.

Anspruchsvolle Ansteuerung im Boddenrevier Rügens

Der Hafen liegt an Rügens Westküste am Hiddensee-Fahrwasser. Von Norden oder Süden folgt man zunächst der betonnten Haupt­rinne; Höhe Leuchttonne 27 / N2 zweigt bei rwK ≈ 088 ° ein Seitenpriel nach Osten ab. Ab hier führt die Tonnenkette Sch 1 / Sch 4 mit grün-roten Staketonnen in sanften S-Kurven in den Bodden. Tiefe im Priel rund drei Meter, im Hafen­becken bis fünf Meter – genug für mittlere Fahrtenyachten. Markante Landmarke bei Tag ist der gedrungene Kirchturm des Dorfes; nachts helfen nur die Fähranleger und die schwache Hafenein­fahrts­beleuchtung – die Tonnen selbst bleiben unbefeuert. Wer also nach Dunkel anläuft, sollte sich auf Plotter oder Peilungen verlassen und langsam fahren; die Schilfbänke links und rechts verzeihen keine Abweichung.

Ruhiger Hafen mit optimalem Wetterschutz

Im Hafen sorgen ein breiter Dalbensteg und der Fährkai für nahezu vollständigen Rundumschutz. Südliche Starkwinde lassen allenfalls einen leichten Schwell quer durch das Außentor laufen; bei West- oder Nordost­lagen liegt man spiegelglatt. Der Untergrund ist dichter Schlick-Sand, sowohl in den Boxen als auch – für Anker­freunde – draußen zwischen Ufer und Fahrwasser. Dort fanden wir auf 2,5 m Tiefe sofort halt; selbst Böen von 30 kn ließen den GPS-Track kaum ausbeulen. Strömung gibt es im Bodden praktisch nicht, Tidenhub liegt unter 20 cm – ideal für Crews, die ruhige Nächte schätzen.

Hafenpromenade mit Betonpier, blauem Glaspavillon und Dorfhäusern; Kirche ragt im Hintergrund, Wasser im Vordergrund
Altes schwarzes Holzfischerboot steht auf Steinhaufen im Gras, Masten und Seile vor blauem Himmel.

Moderner Hafenkomfort im Bodden-Ambiente

Wer an den modernen Schwimmstegen festmacht, hat Wasser und 16/32-A-Strom direkt am Poller. Sanitär­anlagen sind neu, beheizt und mit Familien­kabinen ausgestattet; eine Slip­anlage, ein Bootskran und eine Pump-Out-Station runden den Service ab. Diesel erhält man zu festen Öffnungs­zeiten direkt beim Hafen­meister; Gasflaschen werden im Servicehof getauscht. Einkaufen funktioniert in Schaprode bodden­typisch kleinteilig: Brötchen und regionale Produkte gibt’s morgens im Hofladen Schillings am Hafenweg, Basics in einem Mini-Markt auf dem nahen Camping­platz. Für größeren Proviant fährt man mit Bus / Leih-E-Bike 15 Minuten nach Gingst (Edeka) oder 25 Minuten nach Bergen. Wer lieber an Bord bleibt, holt sich im Fischkutter „Kutterfisch“ geräucherten Aal und Barsch direkt aufs Cockpit. Mülltrennung und Altöl­annahme befinden sich am Werfttor; der Hafenmeister achtet streng darauf – ein Pluspunkt in Zeiten von Bodden-Eutrophierung.

Naturreicher Boddenhafen mit Inselblick und Artenvielfalt

Kaum ist das Stegtor hinter einem zugefallen, steht man in der vielleicht vogelreichsten Ecke Rügens: Im Frühjahr und Herbst trompeten Tausende Kraniche über den Bodden, Seeadler patrouillieren regelmäßig über die Insel Öhe gegenüber, und abends flitzen Fledermäuse über den Schilfgürtel. Zwischen den Pfählen am Fähranleger grasen oft Kegelrobben auf der Jagd nach Heringen. Schaprode ist zugleich Dreh- und Angelpunkt für Ausflüge nach Hiddensee – die weißen Häuser Neuendorfs leuchten am Horizont, und die Fähre benötigt 20 Minuten. Wer an Land bleiben will, wandert den Deich entlang zum Aussichtshügel „Hoch Hilgor“: Panorama über den Bodden bis zur Wittower Fähre inklusive. Radfahrer schätzen den autofreien Weg durch die „Klüter Schwedenhagen“, vorbei an Salzwiesen voller Strandastern und Strandmalven. Unter Wasser erwartet einen typische Bodden­kulisse: Sicht selten über einen Meter, dafür reichlich Krautwiesen. Kinder fangen Stichlinge und Posthorn­schnecken mit dem Kescher, während Angler im Spätsommer gute Chancen auf Zander und Hecht haben. Der Hafen selbst besitzt einen kleinen Sandstrand – perfekt für ein Feierabendbad bei 22 °C Wasser­temperatur im Juli.

Kleines Motorboot zieht Spur auf ruhigem, sonnendurchflutetem Fluss nahe bewaldetem Ufer.
Drei Motor- und Segelyachten liegen eng nebeneinander am Steg, Hauptboot „KLUTEN“ vorne, Wasser ruhig.

Bodenständige Boddenidylle im Hafen Schaprode

Schaprode ist kein Ort für mondäne Hafenspaziergänge oder Boutique-Shopping – aber genau deshalb liebe ich ihn. Wer eine wetter­sichere Box in Reichweite zu Stralsund sucht, morgens mit dem ersten Kranich-Ruf wach werden will, oder einfach einen Absprung­hafen für Hiddensee benötigt, wird hier glücklich. Die Mischung aus verlässlicher Infrastruktur (220 Liege­plätze, Diesel, Kran) und bodenständigem Inselleben macht Schaprode für mich zum Pflichtstopp in den Bodden­gewässern. Einziger Vorbehalt: Bei Nacht oder dichtem Nebel ist die unbefeuerte Tonnenkette eine Herausforderung – lieber am Tage einlaufen oder auf GPS-Peilung achten. Mein Logbuch schließt deshalb mit einer simplen Notiz: „Schaprode = Bodden­idylle mit Fähr­kino. Wiederkommen garantiert.“

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