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Schweden
·
Småland
·
Oskarshamns kommun

Figeholm

Idyllischer Schärenhafen im Kalmarsund

Einleitung

Nach einem ruhigen Tages­schlag nordwärts durch den Kalmarsund biege ich zwischen den Inseln Ekö und Grönö nach Westen ab. Die Seekarte zeigt nur knappe drei Meter – dicht über hellem Sand. Plötzlich weitet sich das Fahrwasser, und ein Bilderbuch-Schärendorf erscheint: rote Bootsschuppen, weiß getünchte Veranda­häuser, ein kleiner Werftkran, dazwischen Mastspitzen der Figeholms Båtklubb. Der Duft von frisch geräuchertem Hering mischt sich mit Kiefern­harz, Möwen kreischen über dem Holzpier. Während der Hafenmeister mir mit freundlichem „Hej hej!“ die Leine abnimmt, legt im Hintergrund eine Traditions­jacht an einer Boje an. Alles wirkt entspannt – genau die Atmosphäre, die man sich nach Stunden zwischen Fels und Flachstelle erhofft.

Services und Ausstattung

Hier findest Du die verfügbaren Informationen über den Hafen Figeholm

Kleiner Steg mit angelegten Motorbooten in ruhiger Bucht, herbstlich gefärbte Bäume, grauer Himmel.

Schmale Passage nach Figeholm entdecken

Figeholm liegt sieben Seemeilen nördlich von Oskarshamn (Position 57 °19,6 N / 16 °29,8 E). Von Süden folgt man den betonten Rinnen „Fågelboholmsleden“ bzw. „Eköleden“, bis die Kardinaltonne Ö 13 querab liegt. Dann Kurs 290 °, vorbei an der weißen Richtbake auf Storön. Die letzten 0,5 sm führen durch eine 30 m breite Gasse, deren Solltiefe konstant 1,5 – 4 m beträgt – Langkielige halten sich mittig, bei Niedrigwasser sind 2 m garantiert . Eine Nachtansteuerung ist dank Leuchttonne „Fyren“ und der Hafenein­fahrtsbeleuchtung machbar, doch tagsüber erkennt man die hellen Sandflecken und vereinzelt stehenden Steinbrocken deutlich besser.

Geschützter Hafen mit Schwimmstegen

Das eigentliche Hafenbecken ist durch zwei Landzungen fast vollständig geschlossen und bietet 30 Besucherplätze an Schwimmstegen mit Bojensystem. Tiefgang am Außenponton 3,5–4 m, innen 1,8–2,5 m. Der schlammig-sandige Grund dämpft jeden Wellenschlag; auch ein heftiger Weststurm bleibt draußen im Kalmarsund. Ankermanöver sind nicht vorgesehen – wer unbedingt frei liegen möchte, kann südlich vor Grönö auf 6 m Sandgrund Anker werfen, hat dort aber leichten Düneneinfall bei Ostwind. Im Hafen selbst spürt man höchstens leichtes Federzucken, wenn ein Motorboot ablegt.

Umgedrehtes weißes Ruderboot am herbstlichen Seeufer, Schilf und ferne Hütte auf kleiner Insel
Rotes Bootshaus mit Rettungsring am stillen See; kleiner Steg und herbstliche Bäume im warmen Abendlicht

Professioneller Hafen mit umfassendem Service

Der Hafen gehört dem örtlichen Bootsklub, wird aber professionell betrieben – 1 300 Gästeboote pro Saison sind kein Zufall. Liegegeld 2025: 250 SEK (<10 m) bzw. 320 SEK (>10 m) inklusive Strom, Sauna und WLAN . Strom & Wasser an jedem Steg; Trinkwasser wird täglich kontrolliert. Sanitär: Moderne Duschen, Waschmaschine/Trockner und eine kleine holzbeheizte Sauna im Klubhus. Treibstoff & Gas: Diesel und Benzin an der Automatpumpe auf der Nordpier; Gasflaschen tauscht die Shell-Station 400 m landeinwärts. Pump-Out / Umwelt: Kostenfreie Saugstation direkt neben der Tankstelle, Mülltrennung und Altölbehälter am Tor. Proviant: Ein gut sortierter Coop und eine Pizzeria liegen fünf Gehminuten entfernt, Fahrradverleih gratis beim Hafenmeister. Services: 10-t-Mastkran, Motorservice auf Abruf, kleiner Yacht­chandler mit Dichtungen, Filtern und Gas­schläuchen. Kartenzahlung läuft über Dockspot; bei Ankunft außerhalb der Bürozeiten steckt der Hafenmeister den Platzzettel an die Heckboje – sehr praktisch.

Naturidylle Smålands: Wandern und Wassersport

Hinter dem Klubhaus beginnt gleich die Naturidylle Smålands. Ein Uferpfad führt in 15 Minuten zur Hembygdsgård, einer offenen Museums­anlage mit Bootsschuppen und einem fast 300 Jahre alten Lotsenhaus. Noch ein Stück weiter gelangt man zu einem flachen Sandstrand, wo Kinder Krabben keschern, während die Erwachsenen im warmen Brackwasser baden. Wer weiter streunen will, umrundet auf dem „Kustleden“ das Naturschutz­gebiet Dragskär: Kiefern auf blankem Granit, Preiselbeer­polster und eine fantastische Aussicht über die Schären. Vogelbeobachter entdecken Haubentaucher und Kormorane; mit Glück zieht ein Seeadler auf dem Thermikaufwind. Unter Wasser bieten Seegraswiesen überraschend klare 3 m Sicht – ideal für einen kurzen Schnorchel­gang: Stichlinge, wenige Flussbarsche und hier und da ein Hummerloch. Die Hafencrew verleiht zudem Kajaks; eine Paddelrunde um die Insel Jungfrun dauert gut zwei Stunden und führt an rosa Granit­klippen und uralten Wikingerringen aus Schwedenkalk vorbei. Zum Stadtbummel empfiehlt sich das 35 min entfernte Oskarshamn (Bus ab Marktplatz), doch viele Crews bleiben zwei, drei Tage in Figeholm hängen, weil Ruhe und Service so ausgewogen sind.

Herbstlicher See mit Laubpfad, Felsbrocken und ruhigem Wasser; Bootssteg mit weißen Booten vor bunten Uferhäusern.
Herbstliche Uferlandschaft mit kleinen Booten am Steg, Schilf im Vordergrund, bunte Häuser und Bäume im Hintergrund

Figeholm: Ruheoase für Segler und Familien

Figeholm ist der Prototyp einer schwedischen Gästhamn: klein, familiär, gut organisiert und landschaftlich traumhaft. Wer von Kalmarsund nach Stockholm unterwegs ist, sollte hier unbedingt einen „Ladetag“ einplanen – Diesel bunkern, Wassertanks füllen, Sauna genießen und anschließend mit Blaubeereis am Holzpier den Sonnenuntergang betrachten. Geeignet für: Familien (Strand, Museum, Leihräder), Einhandsegler (ruhiger Schwell, Bojensystem), Langfahrt­crews, die eine sichere Wetterschutzbox mit kompletter Versorgung brauchen. Weniger geeignet: Tief­gänger über 3,8 m (nur am Außenponton Platz), Crews, die Freitagabend Disco erwarten – hier klingt der Hafen gegen 22 Uhr ab, höchstens ein Schweden­schlager aus der Klubhausbar. Mein Logbuch-Eintrag endet so: „22:10 Uhr. Sauna dampft, See spiegel­glatt, Möwenkopf im Mondschein. Ein Ort, an dem die Welt für eine Nacht bremsen darf.“ Wer genau das sucht, wird im Hafen Figeholm sein perfektes Etappenziel finden.

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