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Seychellen
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Mahé
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Port Glaud

Baie Ternay

Baie Ternay: Mahés stille Traumbucht

Einleitung

Spätnachmittags, wenn die Sonne hinter Silhouette Island zu versinken beginnt und die Granitkuppen Mahés in weiches Gold taucht, öffnet sich Baie Ternay wie ein stilles Amphitheater. Zwischen den smaragdgrünen Hügeln leuchtet das Wasser in fast unwirklichem Türkis; am Strand zeichnen Takamaka-Bäume und Pandanus ihre Schlagschatten auf den puderfeinen Sand. Während wir langsam unter Maschine die letzten Meter einlaufen, kehrt an Bord eine wohltuende Ruhe ein – kein Straßenlärm, keine Hotelfassaden, nur das gedämpfte Rollen des Ankers und der Duft von salzig-feuchtem Urwald. Spätestens als hinter uns die Kirche von Bel Ombre im Dunst verschwindet, wird klar: Dieser Platz liegt zwar nur wenige Meilen von Beau Vallon entfernt, fühlt sich aber wie ein kleines Ende der Welt an.
Katamaran ankert im klaren türkisfarbenen Wasser vor grünen Hügeln unter blauem Himmel mit Wolken

Gut geschützte Ankerbucht im Nordwesten Mahés

Baie Ternay (ca. 04 ° 38′ S / 55 ° 22′ E) liegt am nordwestlichen Zipfel Mahés. Von Beau Vallon kommend hält man nach dem Kap Pointe Cap Ternay nordwärts auf die Mitte der Bucht. Zwei deutlich hellere Flecken verraten die Seitenriffe; zwischen ihnen bleibt ein gut 100 m breiter, frei passierbarer Kanal mit 15–20 m Wassertiefe. Bei Tageslicht ist die Einfahrt dank des Kontrasts zwischen dunkelblauem Tiefwasser und türkisem Riff problemlos, bei Nacht hingegen riskant – weder Befeuerung noch Landmarken sind beleuchtet. Nach Passieren der Sandbank fällt das Lot rasch auf 10 m; in der nordwestlichen Ecke warten bereits mehrere gelbe Park-Mooringbojen. Unsere 1,90 m Tiefgang bereiteten nirgendwo Sorgen. Wer aus Norden kommt, muss die von See her unscheinbare Cap-Ternay-Felswand früh identifizieren und den Mindestabstand von 300 m zu den Felsausläufern respektieren.

Geschützte Ankerbucht mit erstklassigem Sandgrund

Das klassische Ankelfeld beginnt direkt nördlich der Bojenreihe: 5 – 10 m auf festem, hellen Sand mit vereinzelten Seegrasbüscheln – perfekter Grip für 35 m Kette. Die Haltekraft ist ausgezeichnet; selbst bei 25-kn-Böen aus Südost hat sich unser 25-kg-Rocna keinen Zentimeter gerührt. In der Südost-Passat-Saison (Mai – Oktober) liegt die Bucht nahezu spiegelglatt, da die Hügelkette den Schwell vollständig bricht. Umgekehrt ist der Platz bei den schwächeren, aber direkt einlaufenden Nordwestmonsun-Winden (November – März) ungeschützt; eine Dünung von 1 m reicht, um das Boot unangenehm rollen zu lassen. Wer dann doch bleiben muss, sollte auf die Parkbojen ausweichen – sie reduzieren den Schwoikreis und schonen den Korallenrand.

Katamaran ankert in türkisblauer Bucht vor üppig grünen Hügeln und Felsen unter klarem Himmel.
Zwei weiße Katamarane ankern im türkisblauen Meer vor grün bewaldeten Felsen unter klarem Himmel.

Abgelegene Naturbucht ohne Infrastruktur auf Seychellen

Dinghy-Landung gelingt am besten mittig vor dem flachen Sandstrand; bei mittlerer Tide läuft nur leichter Brandungsschub. Gleich hinter der Baumlinie steht eine kleine Ranger-Hütte, in der Eintritts- und Mooringgebühren kassiert werden (SCR 200 ≈ 15 € pro Person/Tag plus SCR 250 ≈ 12 € pro Yacht über Nacht, Kartenzahlung möglich). Frischwasser, Diesel oder Müllentsorgung gibt es vor Ort nicht – alles muss wieder mitgenommen werden. Der nächste Supermarkt liegt in Beau Vallon (vier Seemeilen/20 Minuten unter Motor), eine Tankmöglichkeit erst in der Eden-Island-Marina bei Victoria. Mobilfunkempfang (4G) ist ausreichend zum Abrufen von Grib-Daten; nachts spendet nur das Mondlicht, Strom oder Straßenlaternen fehlen komplett.

Naturnaher Schnorchelspot im Marine-Nationalpark Baie Ternay

Baie Ternay ist seit 1979 streng geschützter Marine-Nationalpark. Im glasklaren 27 °C warmen Wasser beginnt das Riff schon auf drei Metern Tiefe – ideal zum Schnorcheln direkt vom Heck. Zwischen Porites-Blöcken und hirnkorallenbewachsenen Granitblöcken patrouillieren Schwärme von Gelbstreifen-Snappern, häufig gleiten Adler- und Feathertail-Rochen über die Seegraswiesen, und fast bei jedem Bad kreuzt eine juvenile Grüne Schildkröte den Kurs. Wer abtauchen will, findet vor der Nordklippe den „Aldebaran“-Wreck (28–40 m) oder das flachere Corsair-Riff (10–12 m) – beide per Dinghy in fünf Minuten erreichbar, Strömung gering bis moderat. An Land schützt ein kleiner Mangrovensumpf hinter dem Strand die Bucht vor Erosion; jüngst wurden die Kanäle renaturiert, um den Wasseraustausch zu verbessern. Ein schattiger Trampelpfad führt in 30 Minuten auf den Aussichtspunkt Cap Ternay: oben weitet sich der Blick bis Praslin und La Digue – ein perfekter Spot für den Sonnenuntergang. Vogelbeobachter freuen sich über Tropikvögel und Regenpfeifer auf der Schlammfläche bei Niedrigwasser. Zwischen April und November beträgt der Tidenhub hier bis zu zwei Metern; wer beim Schnorcheln dem Riff zu nahe kommt, sollte den fallenden Wasserstand im Auge behalten.

Bug eines Motorboots auf tiefblauem Meer; rechts in der Ferne grüne Küste unter leicht bewölktem Himmel.
Breiter, heller Sandstrand mit Felsen links, seichtem türkisblauem Meer, Inseln am Horizont unter klarem Himmel

Naturnaher Ankerplatz mit einzigartigem Unterwassererlebnis

Baie Ternay ist der seltene Fall eines traumhaft schönen, ökologisch intakten Ankerplatzes, der zugleich einfach zu erreichen ist – zumindest bei südöstlichen Winden. Die Kombination aus bombensicherem Sandgrund, Null-Lichtverschmutzung und einem Unterwasserleben, das ohne Beiboot erreichbar ist, macht den Platz für Familien-Crews und Naturfreaks gleichermaßen attraktiv. Wer allerdings Proviant oder Partyleben sucht, ist hier falsch; Selbstversorger-Mentalität und Respekt vor dem Schutzgebiet sind Pflicht. Für mich bleibt die Nacht, in der sich das phosphoreszierende Plankton mit dem Sternenzelt über Silhouette Island vermischte, eines der stärksten Seychellen-Erlebnisse überhaupt – und ein Grund, auf jedem Mahé-Törn mindestens einen Zwischenstopp in dieser Bucht einzuplanen.

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