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A Coruña

La Coruna

Biskaya geschafft, Ruhe in A Coruña

Einleitung

Nach drei Tagen Nordwest-Passage über die Biskaya fällt die letzte Dünungswelle am langen Außen­mole-Arm von A Coruña in sich zusammen – plötzlich ist das Wasser glatt wie gebügeltes Seidensegel. Links erhebt sich der römische Torre de Hércules, dessen Licht vier weiße Blitze alle 20 s in die beginnende Dämmerung jagt – seit fast 2 000 Jahren das gleiche Signal . Rechts blinken die Glasfassaden der galerías, für die die Stadt berühmt ist. Noch bevor ich den Motor auf Leerlauf ziehe, mischen sich Salzluft, Kaffeeduft vom Paseo Marítimo und das ferne Pfeifen eines RENFE-Zuges – ein vielversprechendes Versprechen von Großstadtkomfort hinter sicherem Hafen.

Services und Ausstattung

Hier findest Du die verfügbaren Informationen über den Hafen La Coruna

Großes Segelschiff mit hohen Masten im Hafen vertäut; klarer Himmel, wenige Passanten am Kai.

Sichere Einfahrt bei Starkwind nach Coruña

Die Einfahrt ist selbst bei Starkwind unkompliziert: Wer von Westen kommt, rundet den Außen­breakwater (Dique de Abrigo) weiträumig und steuert dann auf 120 ° zwischen Molen­kopf und Kastell San Antón hindurch. Der Leuchtturm Torre de Hércules (Fl (4) W 20 s, 106 m, 23 M) dient bei Tag und Nacht als unmissverständliche Landmarke. Dank 14 m Kartentiefe kann man den Kurs eng an der Mole halten; nur auf den Quer­verkehr der Lotsenboote achten. Direkt backbord liegt die moderne Marina Coruña (VHF 09, Tiefgang ≤ 10 m), eine Kabellänge weiter die Marina Real/RCN vor der Altstadt (ebenfalls VHF 09, Tiefgang ≤ 6 m) . Wer ankern will, folgt der Hauptfahr­rinne noch 0,3 sm bis hinter die grüne Einfahr­tonne und dreht dann nach Steuerbord in die windgeschützte Ecke nördlich des Breakwaters – hier findet man 5–8 m Tiefe über Sand . Bei viel Betrieb (Regatta, Kreuzfahrer) verholen etliche Yachten in die Ausweichbucht Ensenada de Mera auf der Gegenküste (2 sm).

Sicheres Ankern im geschützten Hafen

Der Grund im inneren Hafenbecken besteht aus dichtem Sand-Schlick; unser 20-kg-Rocna packte schon bei 1 000 rpm rückwärts und hielt später Böen um 30 kn aus Nordwest ohne Kriechspur. Rundum schützt das 1,5 km lange Dique de Abrigo, sodass nur starker Südost ein wenig Chop einrollen lässt. Die Springtide liegt bei 3,8 m – 5 : 1 Kette oder Tide-Snubber sind Pflicht. Achtung: Bei Frontdurchgang entsteht in der großen Wasserfläche leichter Schwoi-Radius; auf genug Abstand zu Privat-Moorings achten.

Yachthafen mit zahlreichen Segelbooten am klarblauen Wasser unter wolkenlosem Himmel, Stadt im Hintergrund.
Ruhiger Hafen mit vielen Segelbooten, großes Kreuzfahrtschiff dahinter; klares Wasser spiegelt Schiffe und blauen Himmel

Praktische Anlaufstation in Marina Coruña

Dinghy-Crew landet kostenfrei an der Sliprampe gegenüber der Tankstelle der Marina Coruña an – das Tor ist 24 h besetzt. In beiden Marinas stehen Wasser, 230 V-Strom, Diesel/Benzin (24 h Automat), Duschen, Waschsalon und kostenloses WLAN zur Verfügung . 700 m westlich öffnet täglich ein großer Mercado Gadis; gleich daneben liegen Lidl, Carrefour Express und mehrere Ferreterías mit Camping-Gas-Service. Schiffsausrüster Efectos Navales Pompo (Av. Primo de Rivera 8) hält vom Splint bis zur 40-Ton-Winsch alles auf Lager . Altöl gibt man an der Werft im Varadero der Marina ab; Müllcontainer stehen an jeder Stegkopf-Rampe. Dank Flughafen (LCG, Bus 30 min) und RENFE-Bahnhof ist Crew-Wechsel ein Kinderspiel.

Atlantikküste: Klippenpfad und Meeresabenteuer

Kaum verlässt man den Hafen, wechselt das Bild von Hafenkränen zu wilder Atlantik­küste: Ein 13 km langer, frei zugänglicher Klippen­pfad umrundet die Halbinsel, vorbei an Wiesen mit Strandhafer, duftendem Ginster und den Granit­pools des Aquarium Finisterrae. Von April bis Juni patrouillieren hier häufig Große Tümmler, im Herbst gesellen sich Finnwale auf dem Weg nach Süden dazu. Schnorchler finden am Strand Praia de Orzán zwischen Felsblöcken butterzarte Kelp­wälder und kleine Seepferdchenkolonien – Sichtweite 4-8 m, Wassertemperatur im Juli ~17 °C. Für Landbeine lohnt die 4 km-Runde zum UNESCO-geschützten Torre de Hércules; wer höher hinaus will, nimmt den Bus (20 min) zum Monte San Pedro mit Panoramalift und alten Marinegeschützen. Kulturliebhaber tauchen in den Altstadt­gassen rund um die Plaza María Pita in barocke Kirchen, Tapas-Bars und das unverwechselbare galerías-Panorama ein.

Großes Kreuzfahrtschiff am Pier; daneben kleine Segelboote im Hafen unter blauem Himmel.
Rotes Einsatzfahrzeug am Kai, dahinter Yachthafen voller Segelboote vor heller Altstadt und blauem Himmel.

A Coruña: Perfekte Kombination aus Hafen und Kultur

A Coruña vereint sicheren Landfall, Rund-um-Service und Großstadt­flair in seltener Perfektion. Nach einer Biscaya­passage ist die ruhige Anker­bucht hinter dem Dique mehr wert als jede Siegprämie; gleichzeitig erreicht man zu Fuß in zehn Minuten Pulpo-Bars, Museen und jede Menge Ersatzteile. Für Langfahrt-Crews bietet die Marina Coruña mit 24 h-Fuel, 35-t-Travelift und Werkstatt einen echten „Pit-Stop“, Charter- und Familien­crews genießen den Stadtstrand und das kulturelle Leben, Solo-Segler die unkomplizierte Einfahrt und die gute Bahn-/Flug-Anbindung. Einziger Nachteil: Kreuzfahrt­schiffe erzeugen gelegentlich Sog im inneren Hafen – dicke Fender sorgen für Abhilfe. Kurzum: La Coruña ist der perfekte All-Round-Hafen für alle, die nach harter See schnellen Komfort schätzen, ohne auf authentisches galicisches Ambiente zu verzichten. Ich lege jedes Mal mit dem Gefühl ab, ein paar Seiten Stadt­geschichte im Kielwasser zu tragen – und mit dem festen Plan, auf dem Heimweg wieder hier zu stoppen.

Informationen zum Liegeplatz

Hier findest Du die verfügbaren Informationen über den Hafen La Coruna

400

Anzahl Liegeplätze

9

VHF Kanal

+34606695106

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