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Corme

Corme

Goldenes Einlaufen in Corme-Laxe

Einleitung

Kurz nach dem Passieren von Cabo Roncudo öffnet sich steuerbord die weite Ría de Corme y Laxe. Wir laufen an einem späten Julinachmittag ein; die Sonne steht tief, der Atlantik rollt in langen, trägen Dünungsfeldern aus Nordwest. Kaum liegt der Bug hinter der äußeren Mole von Corme-Puerto, wird es schlagartig ruhiger: Das leise Grollen der Brandung bleibt draußen, an Deck riecht es nach Tang und Kiefernharz, und über dem Fischereihafen hängt ein feiner Schwaden Räucherduft – die ersten Hinweise auf die berüchtigten percebes (Entenmuscheln), die hier jeden Sommer mit einem Volksfest gefeiert werden . Vom Cockpit aus sehen wir bunte Fischerhäuschen, Möwen kreisen über den Muschelflößen, und das Häuserensemble spiegelt sich im goldenen Licht im Wasser – ein stimmungsvoller Empfang, der sofort Costa-da-Morte-Magie verströmt.

Merkmale

Hier findest Du die Bedingungen, die Du am Ankerplatz Corme vorfinden wirst

Ankergrund

An dem Ankerplatz Corme findest Du folgende Arten von Ankergründen

Zwei kleine Fischerboote liegen im ruhigen Hafen vor einer Küstenstadt, dahinter grüne Hügel und wolkiger Himmel.

Sicherer Eintritt in die Ría

Die Einfahrt in die Ría ist über zwei Seemeilen breit und bei fast jedem Wetter offen. Trotzdem sollte man nördlich der Hafeneinfahrt großzügig Abstand vom Land halten: Dort streckt sich ein Riffgürtel fast eine halbe Meile seewärts – bei Schwell unübersehbar brechend, bei Flaute tückisch verborgen . Bei Tageslicht dienen der weiße Leuchtturm von Punta Roncudo und der kräftige Geruch der percebeiros als Landmarken; nachts weist ein iso-grünes Sektorenfeuer an der Außenmole den Weg. Wir hielten uns mittig im Fahrwasser, bis querab des Fischereihafens die Wassertiefe auf unter zwölf Meter steigt – dann langsam auf 5-8 m abfallen und südlich der Muschelflöße drehen. Tidenhub liegt hier bei Springs knapp unter drei Metern; wer bei Hochwasser einläuft, denkt an ausreichend Kette oder plant gleich den halben Meter Sicherheitsaufschlag . Der Schiffsverkehr besteht fast ausschließlich aus Fischerbooten, die VHF-Kanal 09 nutzen und beim Ein- und Auslaufen deutlich signalisieren.

Sicherer Ankerplatz bei Praia do Osmo

Zwischen der Ost-Mole und dem Sandstrand „Praia do Osmo“ findet man reichlich Platz zum Schwojen. Der Grund besteht aus feinem, kompaktem Sand, teils von dünnen Seegrasmatten überzogen – unser Delta grub sich schon bei halber Rückwärtsfahrt fest; nach dem Einfahren hielt der Anker einer 35-kn-Bö problemlos stand . Vorherrschende Sommerwinde kommen aus Nordwest und werden von Mole und Steilufer effektiv abgeriegelt, Schwell läuft kaum ein. Kritisch wird es nur bei starkem Süd (bevorzugt herbstliche Tiefs) – dann steht die Ría offen, und Laxe auf der Südseite bietet die bessere Leemöglichkeit . Bei längerem Aufenthalt lohnt es, ein zweites Heck- oder Bug-Gurtband zum Strand auszubringen, um das Boot exakt auszurichten und Platz für Spätankömmlinge zu lassen.

Felsige Küste, Wellen schlagen gegen braune und gelbe Steine; dahinter weitläufiges blaues Meer und entfernte Hügel.
Ruhige Bucht mit mehreren vertäuten Segelbooten; im Vordergrund ein kleines blaues Ruderboot auf klarem Wasser.

Praktische Hafenversorgung mit Charme

Mit dem Dinghy legt man am einfachsten an der betonierten Sliprampe im Fischereihafen an. Links daneben befindet sich ein niedriger Ponton: Dort gibt es tagsüber meist einen offenen Wasserhahn – Kanister füllen möglich, Schläuche jedoch selbst mitbringen. Diesel und Benzin werden per Kanister von der Straßentankstelle (500 m) geholt; LPG-Flaschen tauscht die Ferretería González an der Hauptstraße. Zwei kleine Supermärkte – „Supermercado Miramar“ und „Covirán“ – decken den Tagesbedarf, frischer Fisch wird direkt am Auktionstresen verkauft, und wer Glück hat, ergattert am Kiosk noch warme Empanadas . Müllcontainer stehen am Kai, Recycling wird strikt getrennt. Wäscherei-Service vermittelt die Hafenbehörde; WLAN gibt es gratis in mehreren Bars entlang der Hafenpromenade.

Abenteuer Küste: Wracks, Wandern, Wildlife

Corme liegt mitten in der Costa da Morte, einer Küstenlinie, die wegen ihrer vielen Wracks berüchtigt ist und gleichzeitig mit wild-schöner Landschaft lockt . Direkt achteraus des Ankerfelds erstreckt sich eine Reihe geschützter Sandbuchten, ideal zum Schwimmen oder SUP-Ausflug. Schnorchelnde finden an den Felsköpfen nahe Punta Roncudo farbenprächtige Anemonen, Taschenkrebs und – mit etwas Glück – Seepferdchen. An Land führen Etappen des Wanderwegs “Camino dos Faros” über Kiefernhaine und duftende Ginsterfelder zu spektakulären Aussichtspunkten; 45 Minuten Fußmarsch bringen einen zum Roncudo-Leuchtturm, wo percebeiros in waghalsiger Kletterei die begehrten Entenmuscheln ernten. Vogelfreunde beobachten Kormorane und Krähenscharben, im Frühjahr auch durchziehende Basstölpel. Bei Ebbe lohnt ein Abstecher zur Flussmündung bei Ponteceso, ein Brutgebiet für Reiher und Regenpfeifer.

Steinige Küstenbefestigung mit großen Felsblöcken, ruhiges graues Meer unter bewölktem Himmel, Hügel am Horizont.
Küstendorf mit roten Ziegeldächern an grüner Böschung, graues Meer in weiter Bucht unter dicht bewölktem Himmel.

Corme: Galiciens Authentisches Küstenparadies

Corme hat uns als „ehrlicher“ Fischerort ohne touristischen Zierrat überzeugt. Wer Marina-Luxus erwartet, ist hier falsch – dafür gibt es authentisches Galicien, fangfrische Meeresfrüchte und ein ruhiges Ankerfeld, das bei Nord- und Westlagen kaum Wünsche offenlässt. Die Kombination aus sicherem Sandgrund, kurzer Dinghy-Distanz in den Ort und vielseitigen Wander- sowie Badeoptionen machen den Platz ideal für Crews, die ein, zwei Tage Verschnaufpause zwischen A Coruña und Finisterre suchen oder schlechtes Wetter abwarten wollen. Familien schätzen die flachen Strände, Langfahrt-Segler den guten Schutz vor den sonst rauen Atlantikdünungen der Costa da Morte. Mein persönlicher Höhepunkt war ein Abendessen an Bord: Die Sonne versank feuerrot hinter dem Kap, aus den Gassen wehten Galicien-Folklore-Klänge der Festa do Percebe herüber, und unser Boot lag so ruhig, dass die Eiskristalle im Albariño-Glas nicht einmal klirrten. Corme – unscheinbar auf der Karte, aber ein echtes “Safe Haven” im wilden Nordwesten Spaniens.

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