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Galicien
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Poio

Combarro

Combarro, Galiziens idyllischer Hórreo-Hafen

Einleitung

Schon am späten Nachmittag, als wir längsseits unter der Hochspannungs­brücke hindurch die Ría de Pontevedra hinauf­kreuzten, lugten die ersten roten Ziegel­dächer von Combarro hinter den Pinienhängen hervor. Kurz darauf öffnete sich das Becken vor dem Ort: gleißend ruhiges Wasser, ringsum sattgrüne Terrassen mit Rebstöcken und – fast ikonisch – eine Reihe steinerner Hórreos, die wie kleine Kathedralen auf Stelzen direkt am Ufer stehen. Das Motorbrummen einiger Fischerkutter, der Duft von gebratenen Sardinen und das helle Klirren der Masten auf den Marina­pontons formten einen sinnlichen „Willkommens­akkord“, der sofort spüren ließ, weshalb dieser Hafen als einer der charmantesten der gesamten Rías Baixas gilt.

Services und Ausstattung

Hier findest Du die verfügbaren Informationen über den Hafen Combarro

Steinhäuser mit orangefarbenen Ziegeldächern überblicken eine Bucht unter dramatischem Wolkenhimmel.

Combarro: Sicherer Hafen im Ría-Scheitel

Combarro liegt fast am Scheitel der Ría (Position ≈ 42 ° 25,9′ N / 08 ° 42,0′ W). Vom Seegat her steuert man zunächst auf das markante, spiralförmig rot-weiße „Helter-Skelter“-Leuchtfeuer auf der Isla de Tambo zu. Hat man die Insel passiert, hält man sich mittig im tiefen Fahrwasser – hier fallen die Tiefen erst kurz vor Combarro unter 10 m. Die Marina erkennt man an ihrem wuchtigen Betonwellenbrecher mit aufgesetztem roten Turmlicht; unmittelbar davor zweigt steuerbord das gut betonnte Sport­boot­becken ab. Im ganzen Ría-System herrscht ein Tidenhub von 2,5 – 3,3 m (Spring), der Strom läuft aber selten stärker als 1 kn, sodass auch Kielyachten mit 2 m Tiefgang problemlos bei jeder Tide einlaufen können. Nachteinlaufen ist dank klarer Sektoren des Cabo-Home-Leuchtturms und der Befeuerung auf Tambo gut machbar; wer unsicher ist, behält den Plotter im Blick, denn die Fischzucht-Bojenreihen tragen nur schwache Blinklichter.

Geschützter Ankerplatz vor Combarro auf Sandgrund

Obwohl Combarro eine moderne Fünf-Gold-Anker-Marina bietet, bevorzugen viele Fahrten­yachten – wir eingeschlossen – das Ankerfeld direkt westlich des Wellenbrechers. Dort herrschen 6 – 8 m Tiefe auf festem Sand-Schlick; der Haltegrund ist hervorragend. Die Insel Tambo schirmt den Atlantik­schwell fast vollständig ab, sodass bei üblichen NW-Sommer­brisen nur leichter Chop entsteht. Bei starkem Nordost kann allerdings Fallwind von den Hügeln stehen; wer länger bleibt, legt bei solchen Bedingungen eine Heckleine an eine der leeren Fischerkugelbojen aus oder verholt in die Marina. Drinnen liegen die Boxen mit Schwimmfingern in 3 – 4,5 m Tiefe, die Einfahrt ist breiter als 30 m, sodass auch Katamarane stressfrei manövrieren können.

Ruhiger Küstenhafen mit vier kleinen Booten im klaren Wasser, dahinter rote Ziegeldächer und grüne Hügel unter blauem Himmel
Steinleuchtturm mit äußerer Wendeltreppe auf grüner Insel, daneben Bäume und Steg im klaren blauem Meer.

Praktischer Ankerplatz mit guter Infrastruktur

Mit dem Dinghy strandet man entweder an der Sliprampe neben der Diesel­station oder direkt an der Außen­seite des Gäste­pontons – der Hafenmeister gestattet beides gratis für Ankerlieger. In der Marina gibt es Strom und Wasser an jedem Finger, gepflegte Sanitär­anlagen, Waschmaschinen sowie freies WLAN. Treibstoff (Diesel, Benzin) wird an einer Pier­säule 24/7 nach Anruf bedient; Gas­flaschen tauscht der Campo-Hofer Eisenwaren­laden 300 m landeinwärts. Zwei kleinere Supermercados, eine Bäckerei mit hervorragender „Empanada de Zamburiñas“ und ein Geld­automat liegen in maximal fünf Gehminuten Reichweite. Wer größere Einkäufe oder Ersatzteile braucht, nimmt den stündlich verkehrenden Bus (20 min) nach Pontevedra – wir haben den Ausflug mit dem Beiboot über den flachen Estero gemacht, was bei Hochwasser problemlos ist.

Combarro: Historisches Fischerdorf mit Naturvielfalt

Landschaftlich punktet Combarro mit einer kaum erwarteten Mischung: Im Vordergrund ein mittelalterlicher Fischer­kern aus Granit, dahinter Eukalyptus- und Pinien­hänge und auf der Ría-Mitte das dicht bewaldete Illa de Tambo, seit 2022 für Besucher zugänglich. Ein morgendlicher Landgang zur Insel lohnt sich: Über schmale Pfade erreicht man den 80 m hohen Aussichtspunkt Tenlo mit Blick bis zu den Cíes-Inseln; an den Stränden nisten im Frühjahr Brandseeschwalben, und im kristall­klaren Flachwasser tummeln sich Seeigel und bunte Seesterne. Unter Wasser überrascht die Bucht mit bis zu 6 m Sichtweite; wer bei Slack Water unterhalb des Leuchtturms schnorchelt, trifft häufig Sepien und vereinzelte Seepferdchen in den Posidonia-Wiesen. Für Wanderfreunde beginnt am Marina­deich ein 7-km-Panorama­weg über Holzstege nach Poio; am Abend baden die Hórreos im warmen Gegenlicht, während Dohlenrufe von den Kirch­dächern hallen – eine Kulisse, die fast schon kitschig wirkt.

Sonnige Marina mit dicht aneinandergereihten Segelbooten und Yachten an Holzstegen, ruhiges Wasser, Berge im Hintergrund
Stacked lobster traps beside a lakeside restaurant; calm water reflects clouds, distant hillside village.

Galiciens malerischer Hafen mit Kulturambiente

Combarro ist gleichermaßen sicherer Hafen und postkarten­reifes Etappenziel: Top-Infrastruktur, hervorragender Ankergrund und ein alt­ehrwürdiger Ort, der trotz seiner Popularität Vieles vom authentischen Galicien bewahrt hat. Für Crews, die nach langen Nord­atlantik­schlägen ein paar Tage Kultur und Komfort suchen, ist der Hafen ideal – ebenso für Familien, die Kinder­bespaßung (Strand, Eis, Tapas) und Crew-Logistik stressfrei verbinden wollen. Wer absolute Abgeschiedenheit präferiert, wird die Sommer­touristen im Dorf als „busy“ empfinden; wer dagegen Wert auf gute Versorgung, Wetterschutz und eine Bühne für laue Sundowner-Abende legt, sollte dem Platz mindestens zwei Nächte widmen. Ich persönlich werde Combarro in meine Standard­route aufnehmen – schon wegen des magischen Moments, wenn abends das Lichtermeer von Poio und Pontevedra auf der spiegel­glatten Ría reflektiert und sich das leise Murmeln der Fischer mit dem Klatschen meiner Ankerkette mischt.

Informationen zum Liegeplatz

Hier findest Du die verfügbaren Informationen über den Hafen Combarro

334

Anzahl Liegeplätze

9

VHF Kanal

+34607427726

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